Klimaneutral Busfahren - geht das?

Umweltstatistik der gängigsten Verkehrsmittel
Mit dem Klimaschutzbeitrag nachhaltig mit dem Fernbus reisen

FlixBus Klimaschutzbeitrag - So funktioniert´s

Während der Online-Buchung im FlixBus-Ticketshop setzt Du nach Auswahl Deiner Route einfach ein Häkchen bei der Option „Klimaschutzbeitrag“. Die auf Deiner Fahrt entstehenden CO2-Emissionen werden dann kilometergenau, auf Grundlage der Reisedistanz berechnet. Bei der Buchung wird der errechnete Betrag automatisch auf den Ticketpreis aufgeschlagen. Der Klimaschutzbeitrag beträgt etwa 1 – 3 % des Reisepreises.

Umweltstatistik der gängigsten Verkehrsmittel

Fahr grün! - besser fürs Klima

Die Busse von FlixBus sind nachweisbar besonders effizient beim Kraftstoffverbrauch und äußerst sparsam im Ausstoß von Treibhausgasen. Ganz ohne Emissionen geht es aber selbst beim umweltfreundlichsten Fernbus nicht. Deshalb hast Du bei uns in Zusammenarbeit mit atmosfair die Möglichkeit, die Klimabelastung Deiner Reise mit FlixBus individuell und fahrtengenau auszugleichen. Basierend auf dem Prinzip des Emissions-Zertifikatehandels wird der freiwillige Umweltbeitrag bei Deiner Online-Buchung in ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt investiert, welches eine äquivalente Menge CO2-Emissionen kompensiert.

So werden Eure Kompensationsbeiträge in 2017 verwendet

Durch Deinen FlixBus-Klimaschutzbeitrag finanzierst Du im Jahr 2017 das durch die UN-akkreditierte und mit dem Gold-Standard ausgezeichnete atmosfair-Projekt „Energieeffiziente Öfen“ in Ruanda. Diese effizienten Brennöfen tragen dazu bei, dass beim Kochen im ländlichen Ruanda rund 80% weniger Holz im Vergleich zu den sonst weit verbreiteten traditionellen Feuerstellen verbraucht wird. So hilft das Projekt Wälder vor Ort zu erhalten - unter anderem Lebensraum für die letzten Berggorillas weltweit - und trägt so zum globalen Klimaschutz bei. Zusätzlich fördert das Projekt eine nachhaltige Entwicklung in Ruanda, einem Land das sonst aufgrund seines sozioökonomischen Status zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt zählt. Das Projekt leistet wertvolle Beiträge für die Bevölkerung vor Ort, z.B.:

  • Subventionierung jedes Ofens „Modell Save80“ für Familien vor Ort
  • Höhere Lebensqualität durch Kosten- und Zeitersparnis bei der Beschaffung von Feuerholz
  • Medizinische Studien belegen verbesserte Lungenfunktion der Nutzer/innen

Und so werden Eure Kompensationsbeiträge in 2016 verwendet

Durch Deinen Klimaschutzbeitrag unterstützen wir in 2016 ein Windenergieprojekt auf der Karibikinsel Aruba. Dabei werden der Bau und die Wartung von Windkrafträdern als alternative und nachhaltige Energiequelle finanziert. Der Windpark auf der Insel ist ein wichtiges Pionierprojekt für die gesamte Karibik zur Nutzung regionaler, erneuerbarer Energien. Die Investition in Windkraft verbessert die nationale Energieversorgungssicherheit, trägt zum globalen Klimaschutz bei und fördert die Entwicklung nachhaltiger Energiegewinnung. Zusätzlich zum Klimaschutz leistet das Projekt wertvolle Beiträge für die Bevölkerung vor Ort:

  • Mehr Unabhängigkeit von ausländischen Energiequellen durch Stärkung der Selbstversorgung der Region
  • Stärkung der lokalen Wirtschaft durch Schaffung neuer Arbeitsplätze bei Bau, Betrieb und Wartung der Anlagen
  • Förderung der regionalen Infrastruktur als Folge des Windenergieprojekts
  • Verbesserung der lokalen Luftqualität durch die Vermeidung von Schadstoffen, die bisher bei der Stromgewinnung aus fossilen Energieträgern entstanden sind
 

Um nachhaltige Mobilität auch hier in Deutschland zu fördern, haben wir in 2016 die Lebensmittelretter von Foodsharing e. V. in Berlin mit zehn elektrisch betriebenen Lastenrädern unterstützt. Die e-Räder, die jeweils mit einer großen Ladefläche ausgestattet sind und bis zu 300kg tragen, ermöglichen es den Vereinsmitgliedern, große Mengen noch verwertbarer Lebensmittelabfälle aus Supermärkten abzuholen und zum Beispiel an soziale Einrichtungen zu verteilen. Dank der Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energien ist Klimafreundlichkeit garantiert.

Im Jahr kann die Foodsharing-Community bundesweit dank der Lastenräder über 100 Tonnen Lebensmittel vor der Mülltonne retten und so CO2-Emissionen in Höhe von mehr als 500 Tonnen vermeiden. Damit wird die Menge an CO2 eingespart, die der FlixBus brauchen würde um acht Mal um den Äquator zu fahren. Da alle Räder mit grünem Strom betankt werden, spart ein solches e-Lastenrad zusätzlich noch eine bis zwei Tonnen CO2 im Jahr gegenüber der Abholung der Lebensmittel mit dem Auto ein.