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Information zur RTL-Sendung „Team Wallraff – Reporter Undercover“ vom 09. Januar 2017

Wir nehmen Rückmeldungen jeder Art und insbesondere Kritik an unserem Service und den Sicherheitsstandards in der Branche sehr Ernst. Auch die "Team Wallraff"-Wiederholung zum Thema Fernbusse haben wir aufmerksam verfolgt und werden nun alle in dem RTL-Beitrag genannten Vorwürfe an FlixBus und dort gezeigten FlixBus-Partnern gegen die Faktenlage prüfen.

Hier vorab einige Hintergründe zu den Sicherheitsauflagen im Fernbuslinienbetrieb:

Hintergrund Sicherheits- und Qualitätsstandards bei FlixBus

Wir als Fernbusanbieter sind uns der großen Verantwortung gegenüber unseren Fahrgästen und den Mitarbeitern unserer Partnerunternehmen bewusst. Die Sicherheit der Fahrgäste und der für FlixBus eingesetzten Fahrer hat hier absolute Priorität. Gemeinsam mit unseren mittelständischen Buspartnern haben wir daher ein umfassendes Sicherheits- und Qualitätskonzept für den Fernbuslinienbetrieb erarbeitet. Unsere Sicherheitsauflagen gehen dabei noch deutlich über gesetzliche Vorgaben hinaus. (Details Sicherheit)

Die Missachtung von Sicherheitsauflagen – ob durch Busunternehmer oder Fahrer - werden von FlixBus in keinem Fall toleriert und konsequent nachverfolgt. Umfassende und regelmäßige Vollkontrollen in den Betrieben unserer Buspartner - sowohl durch FlixBus, als auch durch externe Kontrollinstanzen und zuständige Behörden – zeigen, dass es sich bei Verstößen gegen die gesetzlich streng geregelten Sicherheitsvorschriften wie Lenk- und Ruhezeiten um Einzelfälle handelt. 

Hintergrund Fahrpläne und Fernbus-Linienbetrieb

Die gemeinsamen Linien werden ausschließlich nach Prüfung der Fahrpläne und Freigabe durch die zuständige Genehmigungsbehörde betrieben. Alle Fahrpläne sind von unserer Netzplanung anhand aller gesetzlichen Regelungen und in Abstimmung mit dem jeweiligen Buspartner geplant. Pufferzeiten für Verspätungen, Check-in und Co. sind hier ebenso mit eingerechnet, wie die Einsatzplanung der Fahrer.

Hintergrund FlixBus-Fahrzeuge

Auch die Fahrzeugtechnik und der Zustand der für FlixBus eingesetzten Fahrzeuge unterliegen streng definierten Sicherheitsvorgaben. Alle FlixBusse durchlaufen mindestens einmal jährlich eine Hauptuntersuchung bei einer zertifizierten Prüfungseinrichtung wie TÜV oder DEKRA sowie je nach Alter der Busse (1 – 3 Jahre: alle sechs Monate; älter als 3 Jahre: alle drei Monate) findet zusätzlich bis zu viermal jährlich eine technische Sicherheitsprüfung statt (Details zur Sicherheitsprüfung, Quelle: DEKRA).

Unabhängige Statistiken und externe Kontrollinstanzen wie Stiftung Warentest und TÜV bestätigen dies regelmäßig:

Ergebnis Stiftung Warentest aus test 11/2016 „Fernbusreisen: FlixBus und die Konkurrenz im Test: „Auf den Test­fahrten, für die wir möglichst lange Stre­cken ausgesucht haben, waren die Lenk- und Ruhe­zeiten nicht zu bean­standen.[…] Sonst wurden die Ruhe­zeiten, soweit die Tester das beur­teilen konnten, immer einge­halten.“

TÜV-Bus-Report 2015: „Reise- und Linienbusse sind sehr sichere Verkehrsmittel“

Bericht 2016 des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales NRW zu den Ergebnissen der Überwachungsaktion "Fernlinienbusverkehr": "Gravierende Missstände in der Branche, so wie sie in der Vergangenheit zum Teil von den Medien dargestellt wurden, können aktuell nicht bestätigt werden.“   

Sicherheitsreport FlixBus 2016/1 – Lenk- und Ruhezeiten Fernbusse der staatlich anerkannten BKFSchule: „Nach Überprüfung aller Datensätze fällt das Gesamturteil zu den FlixBus-Partnern im ersten Halbjahr 2016 erfreulich positiv aus.“

Wir investieren sehr viel Aufwand in unser Qualitätsmanagement. Hier analysiert ein eigenes Team täglich tausende Ergebnisse der regelmäßigen Kundenumfragen aus und sammelt so Kunden-Feedback zu einzelnen Fahrten. Bei Kritik an Fahrzeug, Fahrer oder Service werden in Zusammenarbeit mit den betreffenden Buspartnern passende Maßnahmen erarbeitet, um unsere hohen Qualitätsstandards durchzusetzen.

Hintergrund FlixBus-Partner

FlixBus betreibt sein europaweites Fernbusnetz mit mittelständischen Busunternehmen aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Bei unseren Buspartnern handelt es sich um unternehmerisch eigenständige, traditionelle Busbetriebe aus der Region, häufig Familienunternehmen in dritter Generation. Meist sind diese neben dem Fernbusbetrieb für FlixBus noch als Busunternehmer im städtischen Nahverkehr oder in der Bustouristik als Reisebusanbieter aktiv. Bei den Buspartnern sind auch die rund 5.000 Fahrerinnen und Fahrer angestellt, die mittlerweile für FlixBus im täglichen Fernbuslinienbetrieb unterwegs sind.

Hintergrund Ausbildung „Fernbusfahrer“

Das Berufsbild „Fernbusfahrer“ war vor der Marktöffnung in Deutschland 2013 und dem neuen Fernbusmarkt praktisch kaum vorhanden. Die Mehrzahl der Busfahrer war im innerstädtischen Nahverkehr (ÖPNV) oder als Reisebusfahrer in der Bustouristik angestellt. Durch den wachsenden Fernbusmarkt wurden bei mittelständischen FlixBus-Partnern etwa rund 3.000 Fernbusfahrer im deutschsprachigen Raum angestellt. Gute Fahrer werden hier nach wie vor händeringend gesucht. Unfaire Bezahlung oder Arbeitsbedingungen der Fahrer kann sich daher kein Busunternehmer leisten. Busfahrer müssen als Berufskraftfahrer laut EU-Richtlinie klar definierte Voraussetzungen für einen Führerschein der Klasse D erfüllen: u.a. die Ausbildung, „Grundqualifikation nach § 4 Abs. 1 BKrQG“, „Berufskraftfahrer und Fachkraft im Fahrbetrieb“. Auch ist beim Erwerb des Führerscheins die Vorlage eines medizinischen Gutachtens notwendig. Die Fahrerlaubnis muss zudem mindestens alle fünf Jahre verlängert werden, regelmäßige Weiterbildungen gemäß BKrFQV sind zudem verpflichtend  (Details Qualifikationen und Führerscheinklassen, Quelle: TÜV Nord).

Hintergrund FlixBus Gepäckbestimmungen

FlixBus befördert mittlerweile 30 Millionen Fahrgäste pro Jahr und mehrere tausend Reisende täglich. Mit steigender Fahrgastzahlen erhöhen sich auch das Volumen des beförderten Gepäcks und damit die Fallzahl der verlorenen oder vergessenen Gegenstände im FlixBus. Da wir, genau wie die Bahn, ein Linienbetreiber sind, ist die Haftung bei Gepäckverlust gemäß EU-Richtlinien im Gegensatz zu klassischen Reisebusanbietern begrenzt. Um Vertausch oder Verlust des Gepäcks zu vermeiden, raten wir Fahrgästen ihr Gepäck mittels dem bei der Buchung mitversandten Gepäckband zu kennzeichnen und Wertsachen als Handgepäck mit in den Innenraum zu nehmen. An allen großen Haltestellen und ZOBs in Deutschland ist zudem FlixBus-Stationspersonal zur Unterstützung der Fahrer und Fahrgäste vor Ort. Wir sind daher aktuell dabei, unser FlixBus-Fundbüro bzw. unser Lost&Found-System zu verbessern, um den Prozess im Falle von Gepäckverlust für die Fahrgäste so optimal wie möglich zu halten. So haben wir mittlerweile zentrale Fundbüros an allen deutschen FlixBus-Shops eingerichtet, wodurch die Wartezeiten bis zur Zuordnung verkürzt werden konnten.