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FlixBus plant ersten europäischen Fernbus mit Brennstoffzellenantrieb

FlixBus plant ersten europäischen Fernbus mit Brennstoffzellenantrieb

FlixBus plant ersten europäischen Fernbus mit Brennstoffzellenantrieb

++ Zukunft der Mobilität ist grün: emissionsfreie Fahrt dank Wasserstoff++ Kooperation mit Technologiespezialist Freudenberg Sealing Technologies++ Wasserstoff – So wird das häufigste Element im Universum genutzt

München, 02. September 2019 – Europas größter Fernbusanbieter investiert in alternative Antriebe. Als weltweit erstes Unternehmen will FlixMobility brennstoffbetriebene Busse im Fernbuslinienverkehr testen. Für das Zukunftsprojekt nachhaltiger, CO2-freier Mobilität arbeitet FlixMobility mit Technologisspezialist Freudenberg Sealing Technologies zusammen. Erste Gespräche mit Busherstellern für das zukunftsweisende Vorhaben finden bereits statt.

Grün ist nicht nur die Farbe der Busse und Züge von FlixMobility. Dank moderner Flotte und entsprechender Auslastung hat sich der Fernbus als einer der umweltfreundlichsten Verkehrsträger etabliert. Nun will die FlixMobility gemeinsam mit dem Technologiespezialisten von Freudenberg einen Schritt weitergehen. Fabian Stenger, Geschäftsführer FlixBus DACH: „Wir wollen die Zukunft der Mobilität mitgestalten. Die moderne FlixBus-Flotte ist bereits überaus umweltfreundlich. Wer mit dem Fernbus reist, spart bereits 80% der CO2-Emissionen gegenüber der Fahrt mit dem PKW1. Dennoch fragen wir uns kontinuierlich, wie wir das Reisen noch nachhaltiger gestalten können. Nach drei erfolgreich gestarteten E-Fernbussen wollen wir daher nun gemeinsam mit Freudenberg den ersten Fernbus mit Brennstoffzellenantrieb entwickeln und einen weiteren Meilenstein in der Mobilitätsgeschichte setzen.“

Die ersten E-Busse in Frankreich und Deutschland sind von den Herstellern BYD und Yutong aus China produziert worden. Die Brennstoffenzellentechnik ist nun vor allem für europäische Bushersteller eine Chance, die Mobilitätswende endlich mitzubestimmen. Erste Gespräche mit Busherstellern für das zukunftsweisende Vorhaben finden bereits statt. Zur Umsetzung des Vorhabens streben die beiden Unternehmen eine öffentliche Förderung im Rahmen des „Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“ (NIP) an. Dadurch soll sichergestellt werden, dass diese Technologie schneller Marktreife erlangt und so maßgeblich zur Reduzierung von CO2 im Straßenverkehr beiträgt.

Gleiche Leistung – ohne Schadstoffemission

Leistungsmerkmale, wie beispielsweise die Beschleunigung, sollen denen heutiger Fernbusse entsprechen. Ohne nachzutanken sollen die Brennstoffzellen-Fahrzeuge mindestens 500 Kilometer am Stück zurücklegen. Das Auftanken selbst soll ähnlich wie heute höchstens 20 Minuten dauern, nur dass Wasserstoff statt Diesel in den Tank fließt.

Claus Möhlenkamp, CEO von Freudenberg Sealing Technologies: „Ein Hybridsystem, welches Batterie- und Brennstoffzellen intelligent kombiniert, ist besonders für schwerere Fahrzeuge, die lange Strecken zurücklegen praktikabel; da rein elektrische Antriebe derzeit noch eine geringe Reichweite haben. Zunächst soll in der Validierungsphase eine repräsentative Busflotte mit dem System ausgerüstet werden. Zukünftig wollen wir so maßgeblich zur Reduzierung von CO2 im Straßenverkehr beitragen. Was gemeinsam mit FlixMobility auf den Straßen Europas ins Rollen kommt, ist auch wegweisend für andere Mobilitätssparten.“

Wasserstoff – so wird das häufigste Element im Universum genutzt

Wasser ist eine chemische Verbindung aus den Elementen Wasserstoff und Sauerstoff. Ein Wassermolekül besteht aus je zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom.

Die Oberfläche der Erde ist zu 71 Prozent von Wasser bedeckt und das Wasservolumen summiert sich auf 1,4 Milliarden Kubikkilometer.

In einer Elektrolyse-Anlage wird Strom mit Wasser zusammengeführt, um es unter Einsatz von elektrischer Energie in Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten.

Wasserstoff selbst ist überaus flüchtig, normalerweise farb- und geruchslos. Sein gasförmiges Molekül besteht aus zwei Atomen, das unter hohem Druck zu lagern ist, am besten in penibel abgedichteten Tanks oder Gasflaschen. Genau genommen will Wasserstoff aber allen voran eines: zum Sauerstoff zurückkehren und auf diese Weise zum flüssigen Wasser werden. Die Energie, die für seine Trennung aufgewendet werden musste, setzt der Wasserstoff dabei teilweise wieder frei. Dieser Effekt lässt sich innerhalb des Kreislaufs einer Brennstoffzelle nutzen, um Energie klimaneutral zu erzeugen und zu nutzen.

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