FlixBus kooperiert mit TÜV SÜD Auto Plus

„Sicher ankommen, nicht nur an Weihnachten“ FlixBus kooperiert mit TÜV SÜD Auto Plus – Ergebnisse Abfahrtskontrollen 2016

Pressemitteilung, 15/12/2016

++ Regelmäßige Fahrzeug-Kontrollen in Kooperation mit TÜV SÜD Auto Plus bestätigen Sicherheit der FlixBus-Flotte in 2016 ++ Ergebnisanalyse durch eigene App: Digitale Übermittlung der Daten zwischen TÜV SÜD Auto Plus, FlixBus und den Busunternehmen ++ Sicher Ankommen an Weihnachten: 23.12. fahrgaststärkster Tag seit FlixBus-Start ++   

München/Berlin, 15.12.2016 – FlixBus setzt bei Abfahrtskontrollen auf professionelle Unterstützung: TÜV SÜD Auto Plus kontrolliert jetzt auch die Sicherheit der grünen Flotte an Deutschlands größten Fernbus-Haltestellen in Berlin und München und bestätigt erfreuliche Ergebnisse der Fahrzeugkontrollen in 2016. Durch eine eigens entwickelte App können festgestellte Auffälligkeiten zudem nun direkt zwischen TÜV SÜD Auto Plus, FlixBus und den 150 Busunternehmen übermittelt werden. Sicher Ankommen nicht nur an Weihnachten: FlixBus erwartet aufkommensstärksten Tag der Unternehmensgeschichte.

Regelmäßige Fahrzeugkontrollen mit Unterstützung der TÜV SÜD Auto Plus GmbH

Jeden Monat finden an den Knotenpunkten Berlin und München unangemeldete Abfahrtskontrollen von FlixBus-Mitarbeitern aus dem Bereich Qualität und Operativer Sicherheit statt. Die Teams stellen hier sicher, dass die grüne Fernbus-Flotte jederzeit gemäß gesetzlicher Vorgaben und FlixBus-Qualitätsstandards auf Deutschlands Straßen unterwegs ist. Seit Sommer kooperiert FlixBus hier auch mit der TÜV SÜD Auto Plus GmbH. 

Einmal pro Quartal werden die Außenkontrollen der FlixBusse hier nun von Mitarbeitern der TÜV SÜD Auto Plus unterstützt. Mittels technischer Sichtprüfung werden dabei sicherheitsrelevante Aspekte der regulären Außenkontrolle überprüft. In den unangemeldeten Kontrollen prüft der TÜV SÜD Auto Plus hier klar definierte Sicherheitsaspekte wie Bereifung, Karosserie oder Beleuchtung, aber auch Feuerlöscher, vollständiger Verbandskasten oder die korrekte Kennzeichnung der Notausstiege.

Die Auswertung der aktuellen Abfahrts-Kontrollen in 2016 bestätigt klar die Sicherheit der grünen Flotte. Lediglich kleine Mängel, wie leichte Beschädigungen an der Außenkarosserie oder Steinschlag an den Scheiben der Fahrzeuge konnten festgestellt werden. Fahrer und Buspartnerunternehmen wurden über die Ergebnisse informiert. In den weiteren Kontrollen wird die Behebung der Mängel erneut überprüft.

Schnellere Ergebnisanalyse mittels eigener Sicherheits-App

Alle Ergebnisse werden mit einer von FlixBus entwickelten Sicherheits-App per Bildmaterial digital erfasst und zur Auswertung den Partnerunternehmen übermittelt. FlixBus kooperiert beim Linienbetrieb mit rund 150 mittelständischen Busunternehmen allein in Deutschland und Österreich. Sicherheitsrelevante Mängel werden so durch den Mitarbeiter von TÜV SÜD Auto Plus an das FlixBus-Team gemeldet. Stefan Tontsch (Verkehrsleiter FlixBus): „Alle Ergebnisse können so digital analysiert und im Falle von Mängeln die umgehende Beseitigung sichergestellt werden. Bei gravierenden Auffälligkeiten könnte ein Fahrzeug der Partner so direkt durch die FlixBus-Betriebssteuerung aus dem laufenden Linienbetrieb genommen werden.“ 

Sicher ankommen: Höchstes Fahrgastaufkommen an Weihnachten erwartet

Für die Feiertage über Weihnachten und Silvester erwartet FlixBus rund 1,5 Millionen Fahrgäste, der 23. Dezember soll laut aktueller Buchungsstatistik der aufkommensstärkste Tag der gesamten Unternehmensgeschichte werden. FlixBus und seine Buspartner bereiten sich mit Hilfe eines Sonderfahrplans und des Einsatzes von Zusatzbussen und mehr Doppeldeckern auf die Feiertage vor. Stefan Tontsch (Verkehrsleiter FlixBus): „Sicherheit im Linienverkehr hat hier absolute Priorität, natürlich auch an den Feiertagen.“ Der FlixBus-Sonderfahrplan zu den Feiertagen wird anhand der gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer ausgerichtet und von den zuständigen Genehmigungsbehörden vor Freigabe geprüft.

Bus ist sicherstes Verkehrsmittel dank strengster Vorgaben

Wie das statistische Bundesamt berichtet, ist der Fernbus das sicherste Verkehrsmittel auf der Straße. Bei Unfällen im Straßenverkehr mit Personenschaden, sind hier nur in den seltensten Fällen Busse involviert.[1] Grund für diese geringe Quote sind auch die strengen gesetzlichen Sicherheitsvorgaben an Fahrzeuge und Fahrer. Alle Fern- und Reisebusse müssen mindestens einmal jährlich zur Hauptuntersuchung bei einer externen und zertifizierten Einrichtung, wie dem TÜV. Je nach Fahrzeugalter finden außerdem vierteljährlich umfassende Sicherheitsprüfungen durch zertifizierte Prüfer statt.[2]

FlixBus prüft in Vollkontrollen die digitalen Fahrtdaten seiner Partner

Auch die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten ist gemäß EU-Richtlinien strengstens geregelt und wird von deutschen Behörden entsprechend überprüft. Daneben wertet ein eigens ausgebildetes FlixBus-Team in regelmäßigen Vollkontrollen die digitalen Fahrtdaten der kooperierenden Busunternehmen aus. Stefan Tontsch: „Die Qualitäts- und Sicherheitsvorschriften im Linienbetrieb werden in regelmäßigen Vollkontrollen in unseren Partnerbetrieben geprüft. Wir gehen hier noch über die gesetzlichen Vorgaben hinaus.“ Auch hier setzt FlixBus auf die doppelte Prüfung durch externe Sicherheitsexperten: Die staatlich anerkannte Ausbildungsstätte für Berufskraftfahrer BKFSchule veröffentlichte im November die Ergebnisse des „FlixBus Sicherheitsreports 2016/1“.  Hier wurden in Zufallsstichproben die Fahrer- und Fahrzeugdaten der FlixBus-Partnerunternehmen analysiert. Das Gesamturteil der BKFSchule fiel „erfreulich positiv“ aus.