Erste Fernbus-Sicherheitstagung in Berlin – „Eines der sichersten Verkehrsmittel überhaupt“

++ Erstmals initiierte nationale Fernbus-Sicherheitstagung als „wichtiges Signal“++ Dieter Roth, TÜV SÜD: „Der Fernbus ist eines der sichersten Verkehrsmittel“++ Gute Zusammenarbeit mit Kontrollbehörden und Polizei: „Es geht nur gemeinsam“++ FlixBus als technischer Vorreiter: Ergebnisanalyse mittels eigener Sicherheits-App

Berlin/München, 08.06.2017 – In Berlin trafen sich vergangene Woche auf Einladung von FlixBus Vertreter von TÜV SÜD, des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer des Deutschen Verkehrssicherheitsrats und der zuständigen Polizeikontrollbehörde zum fachlichen Austausch mit Busunternehmern auf der ersten Fernbus-Sicherheitstagung in Deutschland.

Der internationale Fernbusmarkt boomt: Europas größter Anbieter FlixBus befördert jährlich über 30 Millionen Menschen quer durch Deutschland und Europa. Allein über die Pfingstfeiertage verzeichnete FlixBus im deutschsprachigen Raum fast 50% mehr Reisende als sonst. Aufgrund der hohen Nachfrage kamen hier auf zahlreichen Verbindungen Doppeldecker und Zusatzbusse zum Einsatz, um Fahrgäste zuverlässig ans Ziel zu bringen.

Wichtiges Signal für noch mehr Sicherheit auf den Straßen

Kai Neumann, Referent Fernbus bdo: „Der Fernbusmarkt hat sich rasant entwickelt. Nicht zuletzt, weil die Zusammenarbeit mit Behörden und Institutionen weitestgehend gut funktioniert. Mit der Initiative von FlixBus, eine Fernbus-Sicherheitstagung ins Leben zu rufen, ist ein wichtiges Signal für noch mehr Sicherheit auf den Straßen gesetzt worden.“

FlixBus-Geschäftsführer André Schwämmlein: „Wir und unsere Buspartner sind uns der Verantwortung für diese große Zahl an Menschen und die für uns eingesetzten Fahrer mehr als bewusst. Sicherheit hat hier oberste Priorität, auch an Rekordreisetagen. Deshalb arbeiten wir ganzjährig mit internen wie externen Kontrollinstanzen zusammen. Gemeinsam mit Behörden wie der Polizei können wir den Fernbus als etablierten Teil des öffentlichen Personenverkehrs in Zukunft noch sicherer gestalten.“

Auch Thomas Fritz, Polizeihauptkommissar und Vertreter der zuständigen Polizeikontrollbehörde für gewerblichen Güter- und Personenverkehr zeigte sich von der Initiative angetan und bestätigen abschließend: „Es geht nur gemeinsam.“

Fernbus „eines der sichersten Verkehrsmittel“; dreimal sicherer als der Pkw

Bei den externen Sicherheitskontrollen von Fahrern und Bussen der mittlerweile rund 150 Buspartner in Deutschland und Österreich kooperiert FlixBus mit Experten wie dem TÜV SÜD Auto Plus. In den unangemeldeten Kontrollen prüft der TÜV SÜD Auto Plus klar definierte Sicherheitsaspekte wie Bereifung, Karosserie oder Beleuchtung, aber auch Feuerlöscher, vollständiger Verbandskasten oder die korrekte Kennzeichnung der Notausstiege.

Dieter Roth, Senior Projektmanager bei TÜV SÜD, bestätigte im Rahmen der Fernbus-Sicherheitstagung in Berlin: „Der Fernbus ist eines der sichersten Verkehrsmittel.“So ist das Risiko von Verletzungen im Bus, gemessen an den Personenkilometern, mehr als dreimal geringer als im Pkw1. Auch der Sicherheitsreport 2016 der renommierten BKFSchule (Berufskraftfahrer-Schule) kam zu einem erfreulich positiven Gesamturteil bei der Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten untern den mittlerweile 150 FlixBus-Partnern in Deutschland und Österreich.2

Schnellere Ergebnisanalyse mittels eigener Sicherheits-App

Mehrere Mystery-Checks und unangemeldete Abfahrtskontrollen durch FlixBus werden jeden Monat an den Knotenpunkten Berlin und München durchgeführt. Alle Ergebnisse werden mit einer von FlixBus entwickelten Sicherheits-App per Bildmaterial digital erfasst und zur Auswertung den Partnerunternehmen übermittelt. Sicherheitsrelevante Mängel werden so an das FlixBus-Team gemeldet. Michael von Büchau, Verkehrsleiter FlixBus: „Alle Ergebnisse können so digital analysiert und im Falle von Mängeln die umgehende Beseitigung sichergestellt werden. Bei gravierenden Auffälligkeiten könnte ein Fahrzeug der Partner so direkt durch die FlixBus-Betriebssteuerung aus dem laufenden Linienbetrieb genommen werden.“

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